Hauptschlagader

Mull und Partner hält die Hauptschlagader der Energiewende über Wasser

Ein Projekt der Superlative für die Energieinfrastruktur

Um die Bevölkerung vor den schlimmsten Folgen der anhaltenden Klimakatastrophe zu schützen, arbeitet Deutschland an einem beschleunigten Ausbau treibhausgasemissionsfreier Energiegewinnungsanlagen. Sauberer Strom lässt sich jedoch nicht immer genau dort erzeugen, wo er auch verbraucht wird. Genau deshalb sind leistungsfähige Netzinfrastrukturen entscheidend für das Gelingen der Energiewende.

Mit dem Projekt A-Nord laufen Arbeiten zum Bau einer etwa 300 Kilometer langen Erdkabeltrasse, die Windparks an der Nordseeküste mit den Bevölkerungs- und Industriezentren in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg verbindet. Damit entsteht eine zentrale Verbindung für den Transport erneuerbarer Energie – ein echtes Projekt der Superlative.

Welche Rolle M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz – übernimmt

Im Rahmen dieses Großprojekts ist M&P Ingenieurgesellschaft NordMitglied der SIERA Allianz für die hydrogeologische Baubegleitung der gesamten Trassenstrecke betraut. Der Eingriff in den Untergrund auf einer Strecke von mehreren hundert Kilometern, unterteilt in mehrere und teils parallel bearbeitete Bauabschnitte von jeweils rund einem Kilometer Länge, bringt eine ganze Fülle hydrogeologischer Herausforderungen mit sich.

Die Verantwortung von M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz umfasst dabei die fachliche Begleitung aller hydrologisch relevanten Prozesse entlang der Trasse. Ziel ist es, den Baustellenbetrieb hydrogeologisch sicher, rechtskonform und umweltgerecht zu begleiten.

Offene Bauweise und ihre hydrogeologischen Anforderungen

Dort, wo die Trasse in der sogenannten offenen Bauweise errichtet wird – also mittels Baugrube entlang der Kabelstrecke –, ist es je nach lokaler Gegebenheit immer wieder notwendig, den Grundwasserspiegel abzusenken, um eine trockene und sichere Arbeitsfläche herzustellen.

Das abgepumpte Wasser muss dabei sorgfältig behandelt werden. Dazu gehören insbesondere:

  • die Überwachung der chemischen Wasserqualität,
  • die Aufbereitung des Wassers bei Bedarf,
  • die umsichtige Ableitung in aufnahmefähige umliegende Gewässer.

Diese Maßnahmen sind wesentlich, um die Bauarbeiten sicher durchzuführen und gleichzeitig mögliche Auswirkungen auf Grund- und Oberflächengewässer zu minimieren. Genau hier bringt M&P Ingenieurgesellschaft NordMitglied der SIERA Allianz seine hydrogeologische Expertise ein.

Hydrogeologische Baubegleitung entlang der gesamten Trasse

Während der Bauphase überwacht M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz alle Aspekte der Hydrologie hinsichtlich ihrer Konformität mit den gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen. Das Team vor Ort registriert die Füllstände der Einleitgewässer, nimmt Proben und dokumentiert frühzeitig mögliche Risiken, falls solche aus dem Baustellenbetrieb für Grund- oder Oberflächengewässer erwachsen könnten.

Zu den zentralen Aufgaben zählen:

  1. Registrierung der Füllstände von Einleitgewässern
  2. Probenahme zur Kontrolle der Wasserqualität
  3. Frühzeitige Dokumentation potenzieller Risiken
  4. Überwachung der Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorgaben
  5. Hydrogeologische Bewertung laufender Bauprozesse

Durch diese kontinuierliche Begleitung wird sichergestellt, dass Umweltanforderungen nicht erst im Nachhinein bewertet, sondern aktiv in den laufenden Bauprozess eingebunden werden.

Koordination, Modellierung und Datenauswertung im Backoffice

Neben der Arbeit im Feld spielt auch die Koordination im Hintergrund eine wesentliche Rolle. Im Backoffice kümmert sich bei M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz ein Triumvirat aus Projektleiterinnen um die Koordination der Vor-Ort-Kräfte, führt bei Bedarf Anpassungen an den bestehenden hydrogeologischen Modellierungen durch und wertet den produzierten Datenstrom aus.

Diese Kombination aus Vor-Ort-Präsenz, Modellanpassung und Datenauswertung ist entscheidend, um auf Veränderungen im Bauablauf oder in den hydrogeologischen Bedingungen schnell und fachlich fundiert reagieren zu können.

Überblick der hydrogeologischen Aufgaben im Projekt A-Nord

Hydrogeologischer AufgabenbereichBeschreibungZiel
Grundwasserabsenkung begleitenUnterstützung trockener und sicherer Arbeitsflächen in der offenen BauweiseSicherer Bauablauf
Wasserqualität überwachenKontrolle der chemischen Qualität des abgepumpten WassersSchutz von Gewässern und Einhaltung von Vorgaben
Wasser bei Bedarf aufbereitenFachgerechte Behandlung vor der EinleitungUmweltgerechte Umsetzung
Einleitgewässer kontrollierenRegistrierung von Füllständen und GewässerbedingungenVermeidung von Überlastungen
Risiken dokumentierenFrüherkennung möglicher Auswirkungen auf Grund- und OberflächengewässerPräventiver Gewässerschutz
Daten auswerten und Modelle anpassenLaufende hydrogeologische Bewertung des BaugeschehensFundierte Projektsteuerung

Ein gelebter Beitrag zur Energiewende

Die aktive Mitarbeit an der Gestaltung der Energiewende ist für M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz und ihre MitarbeiterInnen eine Herzensangelegenheit. Sie ist der gelebte Ausdruck des Mottos Engineering for a Better Tomorrow“, mit dem Expertise und Leidenschaft für den Erhalt unserer aller Lebensgrundlagen eingebracht werden.

Mit dem Einsatz im Projekt A-Nord zeigt M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz, wie hydrogeologische Fachkompetenz dazu beiträgt, kritische Infrastrukturprojekte verantwortungsvoll umzusetzen. Wo Energiewende, Baupraxis und Gewässerschutz zusammenkommen, braucht es eine Begleitung, die technische Anforderungen und Umweltverantwortung gleichermaßen versteht.

Quelle zum Projekt A-Nord

Weiterführende Informationen zum Projekt finden sich bei Amprion:
A-Nord Projekt

Erfahren Sie mehr darüber, wie M&P Ingenieurgesellschaft Nord – Mitglied der SIERA Allianz anspruchsvolle Infrastrukturprojekte hydrogeologisch begleitet und mit Fachkompetenz zur Energiewende beiträgt.

Engineering for a Better Tomorrow