M&P Vortrag mit dem Titel „Bautechnische Vorkehrungen und Umgang mit Grundwasserbelastungen beim Emscher-Umbau an zwei Fallbeispielen im Verlauf des Landwehrbaches“

Christoph Richter aus unserer Niederlassung in Hagen hat am 26.11.2018 im Rahmen der Seminarveranstaltung „Altlastensanierung – Erfahrungen und aktuelle Aspekte zur Konzeption und Durchführung“ beim BEW in Duisburg einen Vortrag mit dem Titel „Bautechnische Vorkehrungen und Umgang mit Grundwasserbelastungen beim Emscher-Umbau an zwei Fallbeispielen im Verlauf des Landwehrbaches“ gehalten.

Das Seminar ist als geeignete Fortbildungsveranstaltung für Sachverständige gemäß SU-BodAV Nordrhein-Westfalen mit dem Schwerpunkt Sachgebiet 2.5 eingestuft und anerkannt. Inhalt des Vortrages war zunächst eine Kurzdarstellung des Emscherumbaus. Dazu erfolgte eine Präsentation der Altlastenfälle im Umfeld der beiden Fallbeispiele des Landwehrbaches und des Sodinger Baches im Stadtgebiet von Herne / NRW. Vorgestellt wurden die technischen und genehmigungsrechtlichen Hürden beim Bau des unterirdischen Abwasserkanals und der oberirdischen „Ökologischen Renaturierung“. Hierbei mussten verschiedene Grundwasserschadensfälle berücksichtigt werden, deren Sanierung nicht beeinträchtigt werden sollte. Mit planerischen Mitteln, wie der Verlegung von Schächten und Bauwerken außerhalb des Einflussbereichs dieser Grundwasserverunreinigungen und einem bautechnisch abgestimmten Einsatz des bemannten Vortriebverfahrens über ein geschlossenes Schild mit vollflächigem Abbau, Flüssigkeitsstützung und Druckluftpolster (Mixschild) konnte dieses Ziel erreicht werden.

Sämtliche geotechnischen und altlastenrelevanten Gutachterleistungen wurden von unserem Büro in Hagen seit dem Jahr 2000 kontinuierlich bis zur fachgutachterlichen Begleitung der Baumaßnahme mit dem Beginn Mitte des Jahres 2018 erbracht. Wir danken der Emschergenossenschaft, den beteiligten Planungsbüros sowie der beteiligten Behörden der Stadt Herne für die konstruktive Zusammenarbeit.