AAB Neusurenland – Erkundung und technische Machbarkeitsstudie zur Sanierung

Die Altablagerung Neusurenland in Farmsen ist 64ooo m² groß und gilt als potentiell attraktiver Wohnraum. Um die Überlegungen aber für Nutzungen wie diese auf belastbare Informationen stützen zu können, waren weitergehende Untersuchungen notwendig.

Die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) hat die Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH Hannover mit der Durchführung der technischen Machbarkeitsstudie beauftragt. Im Zuge dessen wurden die folgenden vier Sanierungsszenarien betrachtet:

1. Komplette Entfernung des Deponats mit dem Ziel der Wohnbebauung
auf der gesamten Fläche der Altablagerung und daraus resultierender
Komplettaushub der Altablagerung

2. Östl. Teil (derzeitige Rasensportplätze) / Erhalt der Sportnutzung (derzeitige Schulsportplätze, BMX Bahn)

3. Östl. Teil (derzeitige Rasensportplätze und BMX-Bahn) / Erhalt der Sportnutzung (derzeitige Schulsportplätze)

4. Nutzung der gesamten Fläche der Altablagerung als Sport- und Freizeitgelände / Grünnutzung ohne Entfernung des Deponats, ggf. mit baulichen Sicherungsmaßnahmen

Variante 1 wurde mit 190.914.565 Euro und einer Dauer von 12,2 Jahren veranschlagt.

Finanzsenator Andreas Dressel ist der Meinung, dass eine Nutzung des Geländes für den Wohnungsbau angesichts der immensen Kosten der dann notwendigen Altlastenbeseitigung leider nicht zu vertreten sei, er bevorzuge die vierte Variante: eine Aufwertung des Geländes für Sport und Freizeit. In dem Fall müsste nur die Oberfläche abgetragen werden. Die Kosten dafür würden sich auf 3.051.336 Euro belaufen bei einer Dauer von 19 Monaten.

Dies gilt es nun mit den Beteiligten vor Ort sorgfältig zu erörtern und hierfür eine gute Lösung zu finden.

 

Die am Mittwoch, dem 25. März 2020, in der Aula der Schule Surenland vorgesehene zweite Informationsveranstaltung zur Vorstellung der Ergebnisse der Detailerkundung und der technischen Machbarkeitsstudie wurde aufgrund der Corona-Thematik abgesagt und wird bis auf weiteres verschoben.